Muskuloskelettaler Ultraschall

Der muskuloskelettale Ultraschall ist ein nicht-invasives diagnostisches Verfahren zur Darstellung von Weichteilen rund um die Gelenke sowie der knöchernen Strukturen. Es handelt sich um eine schmerzfreie, schnelle und kostengünstige Bildgebungsmethode. Die Untersuchung kann beliebig oft wiederholt werden, ohne den Patienten einer Strahlenbelastung auszusetzen.
In vielen Fällen kann der Ultraschall eine Alternative zur MRT darstellen und dem Patienten Zeit und Kosten ersparen. Er ergänzt die bildgebende Beurteilung der Gelenke. Der Ultraschall wird auch bei Verdacht auf eine Arteriitis temporalis eingesetzt, um die Diagnose zu bestätigen oder auszuschließen.

Der Ultraschall ist sinnvoll bei:

  • Arthritis, z. B. rheumatoide Arthritis oder Psoriasis-Arthritis
  • Arthritis unklarer Ursache
  • Gelenkverletzungen
  • Gelenkschmerzen (Arthralgien) unklarer Ursache
  • Verdacht auf Arteriitis temporalis

Mit Hilfe des Ultraschalls können folgende Befunde diagnostiziert werden:

  • Tendinitis und Tenosynovitis (Entzündung der Sehnen und Sehnenscheiden)
  • Tendinopathie
  • Gelenkerguss
  • Verkalkungen

Ultraschall kann auch als Unterstützung bei intraartikulären Injektionen eingesetzt werden.

Kapillarmikroskopie

Die Kapillarmikroskopie ist eine schnelle und einfach durchzuführende Untersuchung, die zur Differenzialdiagnose bestimmter rheumatischer Erkrankungen beiträgt, insbesondere beim primären und sekundären Raynaud-Phänomen. Auch bei Erkrankungen des Bindegewebes, insbesondere bei systemischer Sklerose (Sklerodermie), ist diese Methode sowohl zur Diagnosestellung als auch zur Verlaufsbeobachtung hilfreich.

Intraartikuläre Injektionen

Sowohl bei Arthritis als auch bei Arthrose kann es zu einem Gelenkerguss kommen. Die Punktion des Gelenkergusses zur mikroskopischen Untersuchung kann helfen, die Ursache der Entzündung zu ermitteln.
Nach der Aspiration kann eine Kortisoninjektion direkt in das betroffene Gelenk verabreicht werden, um eine rasche Linderung der Symptome zu erzielen und die Entzündung zu behandeln.

In unserer Praxis werden sowohl intraartikuläre Injektionen mit Natriumhyaluronat als auch Behandlungen mit PRP durchgeführt. Informieren Sie sich in unserer Praxis über die Indikationen dieser Therapien.

PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma)

Die PRP-Therapie nutzt die natürliche Heilungsfähigkeit des Körpers. Aus einer kleinen Menge des eigenen Bluts des Patienten werden die Blutplättchen isoliert, die dann in den betroffenen Bereich injiziert werden, um die Geweberegeneration zu aktivieren und Entzündungen zu reduzieren.

Sie wird bei Erkrankungen wie Arthrose, Tendinitis, Zerrungen und muskuloskelettalen Verletzungen angewendet und bietet natürliche und sichere Linderung ohne Medikamente oder allergische Reaktionen.

Die Behandlung wird individuell auf die Bedürfnisse und den klinischen Zustand jedes Patienten abgestimmt und stellt eine moderne, natürliche Lösung für Schmerzlinderung und Wiederherstellung dar.